Zunächst einmal möchte ich ein wenig über mich und das Erwachen der künstlerischen Seite in mir plaudern.

1961 wurde ich als Landwirtstochter im Kreis Nienburg/Weser geboren.  Wir lebten mit 3 Generationen in einem Haus und bewirtschafteten mit der Familie den Betrieb. Das Anwesen dieser landwirtschaftlichen Stelle glich einem Paradies, das in gewisser Weise in sich selbst versunken war und dem URSPRÜNGLICHEN LEBEN viel Raum verlieh.

In diesem größtenteils naturbelassenen Umfeld erwachte in mir ein inneres Verstehen der gesamten Wesenheit der Natur. Dabei faszinierten mich insbesondere Steine, die ich in Feld, Wald und Wasser akribisch suchte, sammelte  und hingebungsvoll pflegte. Über die klassische Ausbildung zur Heilpraktikerin wurde diese Naturverbundenheit dann schließlich zu meiner Berufung. Seit 1998 praktiziere ich in eigener Praxis.

Immer wieder wurde ich in meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin gefragt, ob es Kräfte oder Wirkungen aus Steinen heraus gibt. Insbesondere ging es um Edelsteine, denen man gewissermaßen eine Art Ausstrahlung auf den menschlichen Organismus nachsagt.

Diese Frage konnte ich nur für mich selbst beantworten. Dennoch gab ich Interessierten den Rat einmal Feld/Gebirgs-, oder auch Edelsteine unterschiedlichster Art zu betrachten oder sie zu berühren. Nicht selten stellten sich Gedanken oder andere Empfindungen in diesem Zusammenspiel  von Mensch und Stein ein.

Ein kleiner schwarzer Kieselstein, den mir meine Mutter kurz vor ihrem Tod in die Hand drückte - sie hatte ihn in einem Kleidungsstück meiner Kindheit gefunden ( ich mußte etwa 5 Jahre gewesen sein ) - ließ eine Idee in mir wachsen. Die Idee, Steine, gleich welcher Art, zu einer Komposition zusammenzufügen und ihnen eine Bestimmung im künstlerischen Objekt zu geben.

Mit Fug und Recht kann ich an dieser Stelle sehr wohl behaupten, daß ein kleiner schwarzer Stein einen großen  Anstoß für  eine neue, sehr individuelle Idee gegeben hat. Der kleine Stein fügte somit auf kindliche Weise eine Lebensgeschichte mit künstlerischem Inhalt.

Susanne Staffe

 

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© Susanne Staffe